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Die Berufsorientierungswoche 2010 – praktisch, erfolgreich, gut!

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Der Rollerparkplatz nimmt langsam Gestalt an. Der Rollerparkplatz nimmt langsam Gestalt an.
Die Malerinnen nach (fast) getaner Arbeit und den überall sichtbar hinterlassenen Spuren... Die Malerinnen nach (fast) getaner Arbeit und den überall sichtbar hinterlassenen Spuren...
Damit die Bänke und Tische in Zukunft noch mehr gepflegt werden, haben sich Schüler ihrer angenommen und ihnen eine Neuauffrischung verpasst. Damit die Bänke und Tische in Zukunft noch mehr gepflegt werden, haben sich Schüler ihrer angenommen und ihnen eine Neuauffrischung verpasst.
Die Mädchen aus der H8 geben alles beim Gemüseputzen! Die Mädchen aus der H8 geben alles beim Gemüseputzen!
Genauigkeit und Fingerspitzengefühl waren gefordert beim Planen und Einsetzen unseres Fahnenmastes. Genauigkeit und Fingerspitzengefühl waren gefordert beim Planen und Einsetzen unseres Fahnenmastes.
Schulformübergreifen, klassenübergreifend: ein gelungenes Projekt - man sieht es! Schulformübergreifen, klassenübergreifend: ein gelungenes Projekt - man sieht es!
Vom 15. – 18. November 2010 wurde in der Haupt- und Realschule Berge bereits zum fünften Male die Berufsorientierungswoche durchgeführt. Die 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 erhielten die Möglichkeit, an drei Tagen erste bzw. vertiefte Einblicke in verschiedenste Berufsfelder zu erhalten und sich für ihr nächstes Praktikum entsprechend orientieren zu können. ...
... Traditionell beginnt die Berufsorientierungswoche am Montag mit dem Infotag. An diesem Tag stellten sich 15 Betriebe und Institutionen vor, gaben einen Überblick über die Ausbildungsberufe und standen den Schülern für Fragen zur Verfügung. Ein Workshop dauerte eine Zeitstunde und jeder Schüler nahm an drei unterschiedlichen Workshops teil. Natürlich wurde ein Kurzprotokoll darüber angefertigt, das dann als Gesprächsgrundlage beim Auswertungsgespräch am Ende des Tages in der Klasse diente.
 
Die nächsten beiden Tage dienten dann der praktischen Orientierung. Insgesamt standen
48 Betriebe im Altkreis Bersenbrück für unsere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Dort schnupperten sie für einen Tag Praxisluft, konnten einen ersten kurzen Einblick in einen für sie interessanten Beruf erhalten und sich überlegen, ob das nächste Praktikum dann entsprechend in diesem Betrieb bzw. Berufsfeld absolviert werden sollte. Die Schüler lernten in diesen Tagen neben neuen beruflichen Aspekten auch noch einiges, was für sie im Alltag nicht auf der Tagesordnung steht. Sie mussten Fahrpläne lesen, Fahrten organisieren, Betriebe selbstständig aufsuchen und Absprachen über Arbeitszeiten treffen, die mit dem Busfahrplan vereinbar waren. Selbstständiges Lernen – auch, oder gerade (!) ohne den normalen Schulalltag, ist somit auch ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierungswoche.
 
Der Donnerstag dient dann der Auswertung und Vorbereitung zur Präsentation. Aufgeteilt nach Berufsgruppen, planen die Schülerinnen und Schüler schulform- und klassenübergreifend ihre Präsentation für den Abend. Operative Hektik macht sich breit, jeder möchte sich natürlich von seiner besten Seite zeigen und für den Abend vorbereitet sein. Die Klassenlehrer, die natürlich genauso unter Hochspannung stehen, betreuen ihre Schützlinge professionell, leiten an und geben Tipps und Anregungen. Frau Gering, unsere Schulsozialarbeiterin, die in diesem Jahr die Hauptverantwortung für die Durchführung der Berufsorientierungswoche hatte, wurde von der Fachleiterin Ilse Lammers bestens unterstützt.
Dann kam die Stunde der Wahrheit. In der voll besetzten Aula mit über 200 Personen, präsentierten dann die Schüler ihre gesammelten Erkenntnisse. Von PowerPoint über Rollenspiele, von Plakatwänden bis hin zu praktischen Vorführungen, es war alles vertreten und die Gäste staunten über den Einfallsreichtum unserer Schülerschaft und deren Präsentationstechniken. Riesiger Applaus am Ende war der Lohn für viel Mühe und Arbeit.
 
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine vom kommissarischen Schulleiter Gerd Beckmann moderierte Podiumsdiskussion zum Thema „Selbstständigkeit“. Ehemalige Schüler, die sich selbstständig machten, sprachen über Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit, wie sie dazu gekommen sind und welche Fähigkeiten angehende Jungunternehmer mitbringen sollten. Heike Mirsch, Manuela Koste-Weymann, Uwe Moormann und Wilfried Oeverhaus gaben einen interessanten Einblick in ihre Unternehmertätigkeit und jedem Zuhörer wurde klar, dass der Preis, Herr eigener Entscheidungen sein zu können, durchaus seinen Preis in Form von vielen Arbeitsstunden und großem Einsatz hat. Dennoch bereute es keiner, den Schritt gewagt zu haben und allen war die Freude an ihrem Beruf an diesem Abend zu spüren. Darüber hinaus appellierten die Unternehmer an unsere Schülerinnen und Schüler, handwerkliche Berufe anzustreben, da diese zukunftsorientiert und gut bezahlt seien. Herr Moormann sprach abschließend der Schule seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus und wurde von seinen Podiumskollegen dabei unterstützt.
 
Ein schmackhaftes Buffet, das eine Schülergruppe am Vormittag unter Anleitung zweier Hauswirtschafterinnen unseres Kooperationspartners der Berufsbildenden Schulen in Bersenbrück erstellt haben, beschloss den Abend mit informellen Gesprächen.
 
Alle Beteiligten waren sich sicher: die erfolgreiche Berufsorientierungswoche wird auch im kommenden Schuljahr wieder fester Bestandteil der Arbeit in der Haupt- und Realschule Berge sein.
by G. Beckmann — last modified 19.12.2010 11:00 Uhr
Contributors: M. Riechardt

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